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golfkosten.de

Wie wir erheben, rechnen und prüfen

Vier Quellen, sechs Schritte, drei Prüfstände, zwei Erhebungen im Jahr

golfkosten.de führt 710 deutsche Golfanlagen. Für 590 davon, also 83 Prozent, liegt ein Greenfee vor, erhoben von der Webseite der Anlage selbst. Jede Zahl trägt Quelle, Abrufdatum und den Wortlaut, aus dem sie stammt. Stand 30.08.2026.

710
Anlagen im Bestand
621
redaktionell geprüft
0
maschinell gelesen
89
ohne Preisangabe

Vier Quellen in dieser Rangfolge

  1. Die Preisliste der Anlage selbst. Sie ist die Primärquelle für jeden Preis. Wir zitieren keine Wiedergabe einer Wiedergabe, und wir übernehmen keinen Preis aus einem anderen Verzeichnis.
  2. Die Gästeregelung der Anlage. Sie liefert Handicap-Grenze, Clubzwang und die Zulassung von VcG-Spielern.
  3. OpenStreetMap, Lizenz ODbL. Liefert Standort, Koordinaten und teilweise Kontaktdaten. Sie liefert keinen einzigen Preis und ist hier ausdrücklich Geo-Grundlage, nicht Datenfundament.
  4. Regelwerke. Für Begriffe wie Course Rating, Slope oder Handicap-Index gilt das World Handicap System in der Führung des Deutschen Golf Verbands.

Was in dieser Liste bewusst fehlt: bestehende Golfverzeichnisse. Deren Datenbestand wird weder ausgelesen noch abgeglichen. Eine systematische Übernahme wesentlicher Teile einer fremden Datenbank verletzt das Datenbankherstellerrecht nach Paragraf 87b UrhG, unabhängig davon, dass einzelne Preise als Tatsachen frei sind. Aus 710 Einzelquellen entsteht eine eigene Datenbank.

Eine Suchmaschine kommt an genau einer Stelle vor: um die Adresse der Clubseite zu finden, wenn OpenStreetMap keine führt. Übernommen wird eine gefundene Adresse erst, wenn die Seite dahinter das Wort Golf und einen Bestandteil des Anlagennamens trägt. Aus den Trefferlisten selbst wird keine einzige Zahl gelesen.

Sechs Schritte von der Clubseite zur Zahl

  1. Die Seedliste kommt aus OpenStreetMap. Fußballgolf, Swin-Golf, Disc-Golf, Minigolf und Indoor-Simulatoren werden aussortiert, doppelte Einträge zusammengeführt.
  2. Anlagen ohne Webseite in OpenStreetMap bekommen eine gesucht: erst über Domainkandidaten aus dem Namen, dann über eine Suchmaschine, zuletzt von Hand. OpenStreetMap selbst führt 507 Adressen; im Bestand stehen heute 703.
  3. Auf der Webseite jeder Anlage wird die Preisseite gesucht, über Verweise mit den Wörtern Greenfee, Preise, Gäste, Tarife oder Mitgliedschaft. Weist ein Server den Abruf ab, wird er mit einer Browser-Kennung wiederholt und zuletzt über einen Lesedienst geholt. Jede dieser Stufen wird gezählt, damit ein gesperrter Server nicht als Anlage ohne Preis endet.
  4. Der ausgelieferte Text wird archiviert, Preistafeln dabei zeilenweise mit ihren Spalten. Danach liest ein deterministisches Verfahren die Preiszeilen: Preisart aus dem Zeilentext oder aus der Spaltenüberschrift, Beträge aus dem Eurozeichen, Zuordnung zu Werktag und Wochenende aus den Tagesangaben. In einer Tafel, deren Spalten 18 Loch und 9 Loch trennen und deren Zeilen die Gästekategorien nennen, entscheidet die Spalte über die Preisart, nicht das Zeilenetikett.
  5. Jeder Betrag läuft gegen ein Plausibilitätsfenster je Preisart. Ein Ballkorb für achtzig Euro und ein Greenfee für zwei Euro werden verworfen, auch wenn das Textmuster stimmt. Eine Zahl mit Eurozeichen kann eine Telefonnummer, eine Jahreszahl oder eine Platzlänge sein.
  6. Jede Zahl wird mit dem Wortlaut gespeichert, aus dem sie gelesen wurde. Die redaktionelle Prüfung vergleicht damit Text mit Text.

80 Einträge aus OpenStreetMap sind dabei aus dem Bestand gefallen, weil sie keinen Betrieb bezeichnen, sondern einen Teilplatz. Zwei Merkmale entscheiden das. Das erste ist der Name: 18 hole course, 3-Loch Übungsplatz, Driving Range. Das zweite ist die Entfernung. Ein Eintrag ohne eigene Webseite, dessen nächster Nachbar mit Webseite näher als anderthalb Kilometer liegt, ist dessen Platz. So weit auseinander liegen zwei eigenständige Betriebe nicht, denn ein 18-Loch-Platz misst selbst rund einen Kilometer. Das Merkmal trägt Namen wie Sepp-Maier-Course oder Academy Pitch, Chip and Bunker, die den Namenstest bestehen und trotzdem kein Betrieb sind.

Weitere 4 Einträge sind gar kein Golfplatz, und 2 waren einmal einer. OpenStreetMap führt auch manche Minigolf- und Abenteuergolfbahn unter leisure=golf_course, dazu Erfindungen wie Friesengolf, das mit Schlägern aus Gummistiefeln und Alpakas als Hindernis gespielt wird. Und ein Platz, den es nicht mehr gibt, steht dort weiter: Der Golfclub Hauptsmoorwald in Bamberg ist laut OpenStreetMap seit dem 30. Juni 2014 geschlossen, der Golfclub Gut-Düneburg hat den Betrieb Ende März 2023 eingestellt, auf seiner Fläche entsteht eine Photovoltaikanlage. Mitgezählt würden beide Klassen die Zahl der Golfanlagen erhöhen und die Ausbeute der Erhebung senken, beides ohne Grund.

Jede Zahl trägt einen von drei Prüfständen

Wir unterscheiden drei Zustände und schreiben sie sichtbar hin. Redaktionell geprüft heißt: Das Greenfee dieser Anlage ist gegen den Wortlaut seiner Quelle gelesen und entweder bestätigt, korrigiert oder gestrichen worden. Der Prüfstand gilt dem Greenfee, nicht jeder Zeile der Preistafel: Cart, Trolley und Beitrag stammen aus demselben Lauf und sind nur dort einzeln geprüft, wo sie dem Greenfee in die Quere kamen. Maschinell gelesen heißt: Das Verfahren oben hat die Zahl erkannt, die Prüfung steht noch aus. Ohne Preisangabe heißt: Auf der Webseite der Anlage war keine auffindbar. Wir tragen in diesem Fall nichts nach und schätzen nichts.

Wer die Abnahme gemacht hat

Die Abnahme hat ein KI-Agent durchgeführt, nicht ein Mensch. Das gehört hierher, weil der Prüfstand sonst mehr behauptet, als er trägt. Gearbeitet wurde nicht auf den Zahlen, sondern auf dem archivierten Wortlaut: Zu jeder auffälligen Anlage lagen die Preiszeile, die zwei Zeilen darüber und darunter, die Quelladresse und der Ortsbeleg aus dem Impressum nebeneinander. Entschieden wurde in drei Richtungen. Bestätigt, wenn Zahl und Wortlaut übereinstimmen. Korrigiert, wenn die Tafel etwas anderes sagt als der Bestand. Gestrichen, wenn der Betrag gar kein Greenfee war.

Wo der archivierte Ausschnitt die Frage nicht beantwortete, wurde die Quelle noch einmal geholt: der volle Abschnitt statt der zwei Zeilen Umfeld, die Preisseite statt der Mitgliedschaftsseite, das eingebettete PDF statt der Seite, die es nur verlinkt. Bei achtunddreißig Anlagen war das nötig, bei sechsunddreißig hat es die Frage beantwortet. Wo auch das scheiterte, steht keine Zahl: Der Golfclub Mönchengladbach-Wanlo lässt Platzbetrieb und Greenfee über einen Betreiber laufen, dessen Seite mit Serverfehler antwortet, und der Golfclub Waldegg-Wiggensbach veröffentlicht seine Preise als PDF ohne Textebene. Eine gesetzte Zahl wäre dort geraten.

Jede Entscheidung steht mit ihrer Begründung in Baserow und ist damit nachlesbar. Die häufigsten Befunde waren immer dieselben vier: der Preis eines Partnerclubs statt des eigenen, ein Mitgliedsbeitrag statt eines Greenfees, die falsche Spalte einer mehrspaltigen Tafel und eine Cart- oder Leihgebühr, die als Greenfee gelesen wurde.

Vollerhebung im März und im September

Vollständig erhoben wird zweimal im Jahr: im März vor Saisonbeginn und im September. Dazwischen laufend, sobald eine Korrektur gemeldet wird. Der Erhebungsstand steht auf jeder Seite und stammt aus dem Datensatz, nicht aus der Systemzeit.

Median statt Durchschnitt, und immer mit der Fallzahl

Wir nennen überall den Median, nicht den Durchschnitt. Ein Durchschnitt lässt sich von wenigen sehr teuren Anlagen nach oben ziehen, ohne dass sich für einen Golfer etwas ändert. Wo es auf die Streuung ankommt, nennen wir zusätzlich die mittlere Hälfte und die Spanne. Und wir geben immer an, aus wie vielen Anlagen eine Zahl stammt.

Der Bundesmedian liegt derzeit bei 70 € werktags, aus 590 Anlagen. Wer das nachrechnen will, findet die Bestandszahlen jederzeit unter /api/status.

Keine Zahl stammt aus einem Sprachmodell

Die Erhebung läuft über eigene Skripte mit festen Regeln. Kein Preis, keine Handicap-Grenze und keine Bestandszahl stammt aus einem Sprachmodell. Was ein Modell selbst erzeugen kann, ist keine Substanz: Es wäre von jedem erzeugbar, und ein Modell, das die Antwort selbst weiß, zitiert niemanden.

Das Bild im Aufmacher der Startseite ist erzeugt und keine Aufnahme einer erfassten Anlage. Es steht dort als Illustration, und der Hinweis darauf steht unter dem Bild. Auf den Datenseiten gibt es überhaupt keine Bilder: Was dort steht, ist Text, Tabelle und Grafik aus Zahlen.

Erklärende Texte, Begriffsdefinitionen und die Aufbereitung der Zahlen entstehen unter Einsatz von KI-Werkzeugen und werden redaktionell verantwortet. Zahlen und Fundstellen werden dabei nicht generiert, sondern aus dem Datensatz eingesetzt.

Verantwortlich ist die MADE-WITH.AI LTD

Verantwortlich ist MADE-WITH.AI LTD, vertreten durch Ramon W. Tissler. Die vollständige Anschrift steht im Impressum.

Wir zeichnen bewusst mit "Redaktion golfkosten.de" und behaupten keine golffachliche Qualifikation, die niemand hier hat. Eine erfundene Autorenvita mit erfundenem Handicap waere nach Paragraf 5 UWG eine irreführende geschäftliche Handlung und faellt bei einer Pruefung als Erstes auf. Sobald ein realer Praktiker die fachliche Freigabe uebernimmt, steht sein Name hier und auf den betroffenen Seiten.

Falsche Preise melden und korrigieren lassen

Stimmt ein Preis nicht, schreiben Sie an info(at)made-with.ai mit der Adresse der Seite und dem richtigen Wert. Wir prüfen gegen die Quelle und korrigieren. Betreiber von Anlagen können auf demselben Weg eine Änderung melden. Korrekturen ändern das Erhebungsdatum der betroffenen Zahl.

Wer für golfkosten.de bezahlt, und wer nicht

golfkosten.de ist derzeit ein unabhängiges, nicht finanziertes Angebot. Sollten später Provisionen oder Werbung hinzukommen, steht das an dieser Stelle und an jeder Stelle, an der es die Darstellung berühren könnte. Die erhobenen Preise sind davon in keinem Fall berührt: Eine Anlage kann sich weder in die Erhebung einkaufen noch aus ihr herauskaufen.

Häufige Fragen

Sind die Preise auf golfkosten.de verbindlich?
Nein. Es ist eine Erhebung mit Datum, kein Angebot. Verbindlich ist allein die Preisliste der jeweiligen Anlage.
Warum fehlen bei manchen Anlagen die Preise?
Weil auf ihrer eigenen Webseite keine auffindbar waren oder sie erst nach JavaScript erscheinen. Derzeit betrifft das 89 von 710 Anlagen. Wir tragen in diesem Fall nichts nach und schätzen nichts.
Nutzt golfkosten.de Daten anderer Golfverzeichnisse?
Nein. Jeder Preis wird bei der Anlage selbst erhoben. Fremde Datenbanken werden weder ausgelesen noch abgeglichen.
Kann ich die Rohdaten bekommen?
Die Bestandszahlen stehen offen unter /api/status. Zu jeder Auswertung gehört eine fertige Zitierangabe zum Kopieren, und die Adressen bleiben dauerhaft stabil.